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27. HAMBURG-MARATHON, 29. April 2012 ¤ AUFBAUKÄMPFE: Mörfelden-Halbmarathon, 12.2.12 Bienwald-Marathon, 11.3.12 Rodgauer Osterlauf (25 km), 9.4.12 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| STRECKE ¤ VORBEREITUNG ¤ MARATHON ¤ STATISTIK ¤ BILDER | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die Ballade von Vitus und Peanut (Heulen, leiden, siegen) Manche Dinge im Leben werden von fremder Hand geführt - und manch eine Mühle arbeitet langsam. Manche Dinge bereits angestoßen, hatten Peanut und ich Anfang 2012 noch kein Zeichen für die Zukunft. Doch von Heute auf Morgen konnte sich alles wenden - oder auch nicht... Diesen Frühling wollten wir erstmal noch mit Marathonlaufen weitermachen. Wir waren verdammt dazu, und so ganz konnten wir sowieso nicht davon lassen. Aber es wird immer schwieriger... das Alter... der Verfall... der Kampf an vielen Fronten... und eine unerwartete Nachricht konnte zum sofortigen Abbruch des Unternehmens führen! Peanut wollte schon immer mal nach Hamburg. Zusammen mit Berlin, Frankfurt, Köln und München, zählt die Elbestadt zu den Großen Fünf von Deutschland. Hamburg ist Gründungsmitlied der German Road Races. Viele Jahre hatte die Metropole im Norden den zweitbedeutendsten Marathon Deutschlands, neben den Landesmeisterschaften von Hamburg und Bremen wurden hier mehrmals die nationalen Titelkämpfe ausgerichtet, und mit 17 502 Marathonläufern im Ziel war Hamburg 2005 die Nummer 10 weltweit. Seitdem nimmt die Finisherzahl allerdings ab. Viele Namen trug der Marathon bereits. Dabei waren »hanse-Marathon« oder »Hamburg-Marathon« aus dem Premierenjahr 1986 lange eine gültige Marke. Doch seit 1991 kamen und gingen die Gönner wie die Freier der Herbertstraße. 1991-97: »Shell-hanse-Marathon«, 1998-99: »Shell-Marathon«, 2000-02: »Hansaplast-Marathon«, 2003-05: »Olympus-Marathon«, 2006-08: »Conergy-Marathon«, 2009: »Möbel-Kraft-Marathon« und seit 2011 »Haspa-Marathon«. Das Kommen und Gehen und Wegfallen der Sponsoren kratzte nicht nur am Nimbus, auch die erste Garnitur blieb fern, und der Nordgipfel drohte zu einem Volksfest zu verkommen. Alles nackte Fakten und vorbei. - Nach den Krisenjahren ab 2009 will die von Frank Thaleiser geleitete Marathon Hamburg Veranstaltungs GmbH in Kooperation mit den niederländischen Athleten-Managern Jos Hermens und Jurrie van der Velden den Klassiker zurück in bessere Zeiten führen. Für das Elitefeld standen 350 000 Euro Antrittsgelder und Prämien bereit. Die Teilnehmergrenze war auf 20 000 festgesetzt, die Startgebühr betrug 70 Euro, dazu bot der Marathon eine Startplatz-Rücktrittsversicherung. Es sollten sich 12 564 Läufer anmelden, doch nur 10 724 starteten - so wenig wie seit Jahren. Aber die neuen Machen hatten sich was einfallen lassen: Erstmals ins Programm genommene Vierer-Staffetten erhöhten die Gesamtteilnehmerzahl auf zirka 17 200. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| .:: DIE STRECKE ::. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Hamburg eilt der Ruf der schönste und einer der stimmungsvollsten Marathons der Welt zu sein voraus. Seit der Erstausgabe sind die 42,195 Kilomerter durch die Hansestadt fast gleich geblieben. Nur der Start liegt nicht mehr an den Messehallen, sondern am Millerntorplatz. Über die Reeperbahn geht es zuerst durch St. Pauli und Altona zum Wendepunkt in Othmarschen ganz im Westen. Vorbei an den Villen der Elbchaussee werden die Läufer zurück nach St. Pauli und hinunter zum Hafen mit den Landungsbrücken gelotst. Darauf rückt die Speicherstadt in den Blick. Durch den Wallringtunnel hindurch werden die Läufer in die Innenstadt geführt. Über den Jungfernstieg entlang der Binnenalster geht es weiter über das Ostufer der Außenalster und durch Barmbeck in die City Nord. Das Schlußdrittel führt durch das Alsterdorf erst zum nördlichsten Punkt in Ohlsdorf, und dann über die Alsterkrugchaussee nach Eppendorf und Harvestehude. Der 40. Kilometer liegt im Stadtteil Rotherbaum, und in der Glacischaussee am Heiligengeistfeld von St. Pauli schließt sich die Schleife. Mit rund 50 Höhenmetern ist die Strecke äußerst flach, und mit zirka 700 000 Zuschauern ist Hamburg auch einer der dichtgesäumtesten Straßenläufe der Welt. 2012 sollten neue Streckenrekorde aufgestellt werden. Männer: 2:05:58 Stunden durch den Äthiopier Shami Dawit; Frauen: 2:23:47 Stunden durch Nguriatukei Rael Kiyara-Kenia. Virtuelle Führungen: >> Interaktive Karte >> Animierter Film | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| .:: DIE VORBEREITUNG ::. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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FRANKFURT 2011 war für uns so was wie der Endpunkt im Marathonlauf. Während Peanut den Kanal von der Hatz nach Minuten und Sekunden bereits vor Frankfurt voll hatte, war der Ausstieg für mich als schleichender Prozeß in den Folgewochen gekommen. Nach drei Feierwochen, darauf zwei Wochen Darben für den Nikolauslauf in Haßloch, und dann wieder fünf durchzechten Wochen, waren die Organe vergiftet und die Form weg. Ich hatte mir zwölf Pfund Winterspeck angefressen, mich von Spiridon entfremdet und auch im Geiste Abschied vom Leistungslaufen genommen. Meine äthiopische Leidensschwester Haimanot, mit der ich zumindest in Gedanken immer zusammen unterwegs war, hatte endgültig keine Lust mehr auf lange Strecken. Allein knallhart weiterzumachen, dafür fehlte mir die Kraft. Damit war der Ausstieg aus der Suchtspirale gelungen. Eigentlich... Durch die Vorbereitungen auf HAMBURG wollten wir uns nur für größere Aufgaben gesund halten. Während Peanut jetzt nur noch vier anstatt fünf Mal in der Woche lief (maximal »eine Einheit reinschob, wenn es zeitlich paßte«), bin ich weiterhin täglich die Wege an der Nidda rauf und runter gerannt. Allein schon, um einen »Streak« aufrecht zu halten. Ein langwieriges Zwicken in den hinteren Oberschenkeln war wie durch ein Wunder am ersten Tag der Vorbereitungen verschwunden. Alles würde jetzt aus dem Bauch heraus geschehen! Ein Trainingsbeispiel - Vitus´ Woche vom 30. Januar bis 5. Februar 2012: Mo.: 19 km mit 15-km-Tempodauerlauf Di.: 23 km zügiger Dauerlauf Mi.: 20 km mit drei Tempostücken (3000, 4000 und 4000 m) Do.: 23 km zügiger Dauerlauf Fr.: 7 km ruhiger Dauerlauf Sa.: 40 km langer Ausdauerlauf mit schnellerer zweiter Hälfte (bei 9 Grad unter Null) So.: 18 km ruhiger Dauerlauf als Lokomotive für Peanut | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Trainingsunfall durch Kollision mit Hund in der letzten Januarwoche. Die Folgen für den Besitzer und das bellende Tier sind unbekannt. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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.:: DER 1. AUFBAUKAMPF ::. 35. HALBMARATHON DER SKV MÖRFELDEN, 12.2.12 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Der Kampf in einer BILDERTAFEL... anklicken............ | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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.:: DER 2. AUFBAUKAMPF ::. (Klick aufs Emblem öffnet den Bericht) 37. BIENWALD-MARATHON KANDEL, 11.3.12 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Peanut bei einem 36-km-Dauerlauf am Fluß Nidda in Frankfurt (nach ca. 30 km) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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.:: DER 3. AUFBAUKAMPF ::. 34. RODGAUER OSTERLAUF, 9.4.12 (25 km) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Der Kampf in einer BILDERTAFEL... anklicken............ | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Hier unsere Kilometerleistungen der 16 TRAININGSWOCHEN vom 9. Januar bis 29. April 2012: 01. Wo. (Training): Vitus 130 km / Peanut 62 km 02. Wo. (Training): Vitus 131 km / Peanut 74 km 03. Wo. (Training): Vitus 140 km / Peanut 75 km 04. Wo. (Training): Vitus 150 km / Peanut 76 km 05. Wo. (Halbmarathon): V.: 1:27:55, Training: 113 km / P.: 1:59:04, Training: 59 km 06. Wo. (Wiederherstellung und Training): Vitus 140 km / Peanut 80 km 07. Wo. (Training): Vitus 151 km / Peanut 83 km 08. Wo. (Training): Vitus 130 km / Peanut 75 km 09. Wo. (KANDEL): Vitus: DNF, Training: 87 km / Peanut: 4:22:13, Training: 75 km 10. Wo. (Wiederherstellung und Training): Vitus 110 km / Peanut 67 km 11. Wo. (Training): Vitus 154 km / Peanut 83 km 12. Wo. (Training): Vitus 134 km / Peanut 83 km 13. Wo. (Training): Vitus 120 km / Peanut 77 km 14. Wo. (25-km-Lauf): V.: 1:44:40, Training: 160 km / P.: 2:19:52, Training: 105 km 15. Wo. (Direkte Wettkampfvorbereitung): Vitus 120 km / Peanut 80 km 16. Wo. (HAMBURG): V.: 4:13:44, Training: 96 km / P.: 4:13:44, Training: 74 km Gesamt: Vitus 2066 km / Peanut 1228 km | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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.:: DER MARATHON ::. 27. HASPA MARATHON HAMBURG, 29. April 2012 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Mittwoch, 25. April Pest Frankfurt! Ungewöhnlich früh im Jahr hatte der P o l l e n f l u g eingesetzt. Ausgerechnet in der Marathonwoche litt ich unter einer laufenden Nase und brennenden Augen. Und dann versagten beim Abschlußtraining auch noch die Schutzgeister kümmerlich. 400 Meter vor der eigenen Wohnunungstüre hatte ich mir Stunden vorm Marathon eine M u s k e l v e r l e t z u n g im hinteren Oberschenkel zugezogen. Vier Monate hatte ich trainiert, bei jedem Wetter, ob Regen, Sonne oder Sturm, bis in die Dunkelheit mit der Leistungsgruppe von Spiridon, allein oder mit Vereinskameradinnen am Main und an der Nidda, war zu Wettkämpfen gereist, um im entscheidenden Augenblick durch eine Verletzung um die Früchte gebracht zu werden. So unglaublich es auch klingt: Ein falscher Schritt und der Traum von Hamburg war vorbei, ein neuer Rekord war futsch und - was noch schlimmer ist - vielleicht der letzte Angriff auf die Bestleistung vergeben! Die Möglichkeit auf einen Marathon eröffnet sich nicht oft, und ab einem unbestimmten Punkt ist es zu spät. Nach der Aufgabe in Kandel waren mir damit beide Frühjahrs-Marathons zerstört. Hamburg konnte für mich nur ein neues Gomorrha werden. Das sprichwörtliche Sportlerpech sollte auch andere treffen... Donnerstag, 26. April Da wir Startnummern, Reise und Quartier schon mit 680 Euro bezahlt hatten, sind Peanut und ich am Donnerstagmorgen trotzdem nach Hamburg gefahren. Schließlich hatte auch meine Partnerin vier Monate geübt und war gesund durch die Zeit gekommen. Donnerstagmittag war die Unterbringung bezogen. Wir residierten in einer vollausgestatteten Einzimmerwohnung in einem der unzähligen Nackriegsbauten des Stadtteils Hohenfelde, nur einen Katzensprung vom pollenfreien Läuferparadies Rund um die Außenalster entfernt. Der Kontrast zur eigenen Behausung im üblen Frankfurt-Rödelheim war wie Himmel und Hölle. Am liebsten wäre ich gleich in Hamburg geblieben! Vom Quartier aus hatte ich in der Hoffnung auf Hilfe meinen Trainer angerufen, der aber leider unerreichbar blieb. Aus Enttäuschung habe ich mich abends auf dem Balkon mit zwei Sechserpacks Astra (in Hamburg »Herrenhandtasche« genannt) vollaufen lassen. Freitag, 27. April Zwei Tage vorm Kampf waren wir zur Startunterlagenausgabe auf der Messe. In den Hallen ergab sich auch ein kurzer Plausch mit Jo Schindler, dem großen Macher des Frankfurt-Marathons, der auf der »Endurance ´12« sein eigenes Rennen bewarb (und in echt sonderbar still wirkte), sowie mit Interair-Chef Wricke. Leider bestand im Rahmen der Hamburger Marathonmesse keine Möglichkeit zu einer medizinischen Beratung. Der Heimweg führte uns durch den Volkspark »Planten un Blomen« (Pflanzen und Blumen). Sonnabend, 28. April Eine letzte Härteprüfung verlief negativ. Trotz Schmerzmitteln kollabierte der Muskel immer schon nach hundert zügigen Metern. Damit war ich endgültig kaltgestellt. Es blieben mir nun folgende Möglichkeiten: 1. Volle Granate anlaufen und aufs Adrenalin und das überhöhende Publikum setzen (das manches Leid kaschiert). 2. Beim ersten Schmerz sofort das Tempo rausnehmen und auf P. warten (die im Mittelfeld startete). 3. Am 10. Kilometer aussteigen und das Kilometerchen von den Landungsbrücken zum Millerntor spazierend zurücklegen (um im Ziel als Andenken wenigstens eine »Finisher-Medaille« zu erbeuten). 4. Startverzicht und den Marathon als Zuschauer mit kühlen Getränken erleben (Gram inbegriffen). 5. In St. Pauli und an der Alster eingrooven und in Eppendorf und Rothenbaum dann zuschlagen (und vielleicht unter vier Stunden durchkommen). Ich habe mich für die 5. Version entschieden, und mich als Lok und Wasserträger für mein Mädel aufgeopfert. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Ein schöner Tag an der Alster (© Hamburg-Marathon) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Sonntag, 29. April Moin HAMBURCH! Um 4 Uhr 44 wurde ich vom Paulchen Panther unseres Telefons geweckt, ich hab den üblichen Morgentrab unternommen, gebraust, mit Peanut zusammen gefrühstückt, und kurz nach 7 Uhr haben wir uns zum U-Bahnhof Lübecker Straße aufgemacht, von wo aus wir direkt zur Station St. Pauli durchfahren konnten. Gegen 8 Uhr haben wir uns auf dem Startgelände Heiligengeistfeld auf der Ostseite des Millerntor-Stadions umgezogen, und um 8.50 Uhr mit Gruppe F die 6. von 14 Startgruppen auf dem Millerntorplatz bezogen. Das Wetter gab sich bombig. Zumindest für mich. Zu erträglichen Temperaturen strahlte die Sonne, dazu wehte eine stramme hanseatische Brise, die im dichten Feld aber kaum spürbar war. Peanut, die einstellige Werte präferiert, war es schon zu schön. Nachdem tags zuvor bereits 6000 Knaben, Mädeln und Jedermänner das »Zehntel« gelaufen waren, wurden heute knapp 11 000 Athleten, Sportler und Aktive sowie 1000 Startläufer für die Staffeln von dem niedlichen Lied »Jede Zelle meines Körpers ist glücklich« begrüßt. Worauf ein aus den Lautsprechern hämmernder Puls die letzten Sekunden herunterzählte. Kilometer 0 bis 10: Von St. Pauli über Altona zum Tor zur Welt Punkt 9 Uhr wurde per Glocke zum START »angeglast«. Waffen, auch Startpistolen, sind auf St. Pauli schließlich verboten! Mit meiner Entscheidung für weise Zurückhaltung bekam ich heute die einmalige Gelegenheit, die Schicksale und Leiden im Feld weiter hinten mal mitzuerleben (wobei dort keine Luschen wie andernorts unterwegs waren). Erstaunlicherweise war der Marathon dort viel harmonischer und gelassener als in der oft von ungesundem Ehrgeiz getriebenen erweiterten Spitze. Zur Vermeidung des Schmerzes wollte ich die komplette Distanz auf dem Vorfuß laufen. Das sollte 40 Kilometer wunderbar funktionieren. Lästig waren mir nur eine Luftblase im Darm, dazu ein Rückenschmerz vom Gepäckschleppen, der sich aber verflüchtigte. Hinter den »Tanzenden Türmen« ergab sich gleich auf den ersten Metern ein saugemütlicher Zuckeltrab über die Reeperbahn. Auf den Fassaden, die nach Einbruch der Dunkelheit mit Leuchtreklame zu Sex und Suff und wilden Spielen laden, zauberte jetzt der Sonnenkranz ganz phantastische Lichterspiele. Die verruchte Boxerkneipe »Zur Ritze« und die Große Freiheit blieben rechts zurück. Wenn auch von Anfang an etwas angestrengt atmend und die Arme einsetzend, lief bei Peanut alles bestens, wir legten gleichmäßig jeden Kilometer in 5:20 bis 5:30 Minuten zurück, und mir blieb alle Zeit der Welt zu erquickenden Betrachtungen. Nach dem Ottenser Marktplatz, einer ersten Verpflegungsstelle und der westlichen Wende im Halbmondsweg von Othmarschen, thronten Backbord die Villen der Reichen - Hamburg hat nicht nur Hausbesetzer sondern auch die meisten Millionäre hierzulande -, Steuerbord öffnete sich eine herrliche Aussicht auf den von turmhohen Ladekränen und Schiffen gespickten Hafen: Das war die Elbchaussee. Nach gut zehn Kilometern führte die höher gelegene Palmaille außergewöhnlich stark nach unten zum Hafengelände. Der Altonaer Fischmarkt mit »Aale-Dieter« und dem letzten oder ersten Gerstensaft des Tages blieb wie jeden Sonntagmorgen den Nachtschwärmern und Frühaufstehern vorbehalten. Heerscharen von Menschen standen am Rande. Kilometer 11 bis 20: Vom Hafen entlang der roten Stadt an die Alster Nach einem nochmaligen Gefälle waren am elften Kilometern die besetzte Hafenstraße und die Kaianlagen mit den Landungsbrücken erreicht. An jeder Verpflegungsstelle besorgte ich Peanut einen oder zwei Becher vom Hamburger Brunnenwasser. Zusammen hatten wir ein schönes Zeitpolster vor der Vier-Stunden-Marke aufgebaut. Voraus lagen die roten Lagerhäuser der Speicherstadt, das Millionengrab der Elbphilhamonie und das neu entstehende Quartier Hafencity. In einem der Türme hat sich ganz oben auch einer der Klitschkos eingenistet. Über den Doovenfleet strömte das bunte Läuferkaleidoskop durch die Neustadt und in die lange, dunkle Röhre des Wallringtunnels hinein. Wieder im Licht, machte Peanut erstmals ein bedenkliches Gesicht. Das war nach 14 Kilometern. Weiter ging es über die Promenade Jungfernstieg und auf der Kennedybrücke zwischen den Wasserspiegeln der kleinen Binnen- und großen Außenalster hindurch nach St. Georg. Entlang des Ostufers der Alster wurden die Läufer nun an unserem Marathonquartier in Hohenfelde vorbeigelenkt, welches zwischen den Streckenkilometern 17 und 18 am Schwanenwik lag. (Andenkenjäger sollten tags darauf die Schilder mit »Laufstrecke« klauen.) Nach 18 Kilometern verließ die Strecke den Asphalt um auf der Schönen Aussicht direkt am Ufer der Alster entlang über den Feenteich zu führen. In diesem Bereich saßen auch die Damen mit den Schampuskelchen und Hüten. Ich hätte ja nach etwas Prickelndem fragen können, hatte das elegante Kränzchen jedoch zu spät bemerkt... Während Peanut meinem Tempo nicht mehr folgen konnte und immer stärker nachließ, bogen die Läufer nach Steuerbord ein und der Weg führte von Uhlenhorst nach Barmbeck. Kilometer 21 bis 30: Durch Barmbeck und die Nordstadt ins Alsterdorf Nach 1 Stunde und 56 Minuten gingen wir als Tandem bei Halbmarathon in der Schleidenstraße durch. Damit waren die vage angepeilten 3:59 Stunden weiterhin machbar. Nur Peanut schrieb die Zeit schon ab. Zur Halbzeit beschloß ich einen Stopp im Gebüsch am Stadtpark. Dabei ergab sich eine lockere Unterhaltung mit einem Nordlicht. Im nördlichen Teil Brambecks verlor die Strecke vorübergehd etwas an Pracht und Glanz, die Reihen im Feld lichteten sich, und ab der City Nord (Kilometer 26 und 27) ging Peanut im Wortsinne die Puste aus. Auf dem Weg durch den Hamburger Norden verspielte mein Mädel den ganzen Vorsprung, und nach 28 Kilometern klagte es erstmals über Atemnot. Irgendwo hier, auf dem Schlenker um die beschauliche Gartenstadt Alsterdorf, war auch die allerletzte deutsche Olympia-Hoffnung, Falk Cierpinski, verloschen. Seitenstechen. Nach einer Leistenoperation, der fälligen Wiederherstellung, dem monatelangen, harten Training, dem Aufwand für die Reise nach Iten und so fort, hatte der Sohn des zweimaligen Olympiasiegers aus der DDR erneut die Verletzlichkeit des Systems erfahren müssen. Von einem Reporter befragt, äußerte der im Staub sitzende und sichtlich geknickte Junge aus Spergau: »Ich weiß nicht, was der liebe Gott noch mit mir vorhat«. Die letzte Möglichkeit zu einem Flug nach London war vertan. Kilometer 31 bis 40: Von Ohlsdorf über Eppendorf und Harvestehude heimwärts An der Südseite des Flughafens Fuhlsbüttel vorbei, ging es zurück nach St. Pauli. Mein Mädel steckte nun in großer Not. Der große dramatische Augenblick ereignete sich am 33. Kilometer, als Peanut stoppen und sich an meinem Arm festhalten mußte, da sie Angst hatte, keine Luft mehr zu bekommen. Aber ein Marathonläufer stirbt nicht so leicht. Nachdem wir uns durch einen längeren ruhigen Abschnitt längs zum Eppendorfer Moor gelitten hatten, tauchte ungefähr nach 36 Kilometern - da wo vor Jahren Dieter Baumann ausstieg - eine neue Gefahr aus dem Hintergrund auf: Wir wurden vom rund 50köpfigen Rudel um den 3:59-Tempoläufer eingeholt und überrollt. Mitgehen aussichtslos - und Gelegenheit für einen zweiten Ausflug ins Grüne. Eppendorf versprühte pure Gänsehaut, Eppendorfbewohner hatten am baumgesäumten Streckenrand Picknicktische mit allerlei Zauberelixieren aufgebaut, und der Hexenkessel im Klosterstern war sowieso der donnernde Höhepunkt. Was hätte das für ein Marathon werden können... Das im Krieg schwer zerstörte Harvestehude mit den für die Briten errichteten Grindelhäusern wurde passiert. Zum Ende wurde es happig. Peanuts Oberschenkel waren »hart wie Beton«, dazu knickte ihr sogar einmal das Bein weg. Kilometerschnitte von weit über 7 Minuten redeten eine deutliche Sprache. Doch nun haben wir die Sache bis zum Ende durchgezogen. Nach einer schier endlosen Durststrecke rückte auf der Alterglacis die so herbeigesehnte letzte V-Stelle in den Blick. Es gab da nicht nur einen letzten Schub durch Affensteaks sondern auch durch braunes Flieberbier. Wie erquickend Cola sein kann... und wie schändlich 40 Kilometer auf unelastischem Asphalt. Mein Knöchel sollte am neuen Morgen ein Lied davon singen... Kilometer 41 bis 42,195: Ankunft bei Sankt Pauli Über den sacht ansteigenden Gorch-Fock-Wall - der aber auch ein Berg sein kann -, und durch Planten und Blomen hindurch, war die Zielgerade erreicht. In der Glacischaussee war für die Läufer erstmals ein roter Teppich ausgelegt. Die eigens für die Staffeln eingerichtete »Sammelbox« 300 Meter vorm Strich konnte uns nun auch nicht mehr beeinträchtigen. Von den Tribünen getragen, liefen Peanut und ich nach 42,195 Kilometern durch Hamburg zum ersten Mal Hand in Hand ins ZIEL. Und zwar ex aequo nach 4 Stunden, 13 Minuten und 44 Sekunden auf den Plätzen 6681 und 6682 im Gesamtklassement, was nach 42195 Metern auch eine Kunst für sich ist! Daß ich überhaupt aufrecht gehend durchkomme: daran hatte ich am Vortag nicht zu glauben gewagt. Ich habe nicht mal geschwitzt! Peanut war froh, daß es vorbei ist. Ihr erster Weg führte zum Zielbüfett auf dem Heiligengeistfeld. Dort konnte man sich an frischem Obst und allerlei Süßgebäck und Herzhaftem satt essen, dazu an giftfreiem Bier laben. Äthiopien dominierte den Norden. Zum Helden stieg der am Donnerstag mit seinem Kumpel Dadi Yami angereiste Shami Dawit auf. Für die 42,2 Kilometer benötigte der kleine, ausgemergelte Ostafrikaner 2:05:58 Stunden. Als Lohn für ein mutiges Solo ab Kilometer 30 erhielt Dawit insgesamt 62 000 Euro Preisgeld: 12 000 für den Sieg und 50 000 Euro Prämie für den neuen Streckenrekord unter 2:06 Stunden. Damit ist der 27jährige in Addis Abeba - wo man mit 50 Euro im Monat gut lebt - ein Reicher! Als Dank schickte er ein Stoßgebet gen Himmel. Dritter wurde Ronoh aus Kenia. Bei den Frauen war´s genau andersherum. Hier siegte - mit ebenfalls neuer Rekordmarke - die Kenianerin Rael Kiyara vor zwei Läuferinnen aus Äthiopien. - Für zwei Männer aus Deutschland ging es in Hamburg um die Olympischen Spiele in London. Für diesen Marathon hatten Falk Cierpinski und Martin Beckmann unter anderem ein Höhentrainingslager in Kenia absolviert. Beckmann streckte nach 21, Cierpinski nach 28 Kilometern die Waffen. (Mit Fitschen scheiterte ein Dritter wegen Oberschenkelproblemen am selben Tag in Düsseldorf, Pollmächer war bereits während den Vorbereitungen in Mexiko auf die Hüfte gestürzt.) Schnellster Deutscher war der in unserem Frankfurter Hochhaus wohnende und sträflich verkannte Kah als 14. in phänomenalen 2:14:25 Stunden. Sören hatte ein ähnliches Programm wie die Genannten absolviert: Ende Januar zwei Wochen Trainingslager an der Algarve, Mitte März dann drei Wochen Höhencamp in Iten, vier Wochen vorm Marathon zurück nach Deutschland, dazwischen (14 Tage vor Hamburg) noch die DM im Halbmarathon. FAZIT Für mich ist Hamburg der Marathon mit der schönsten Ausstrahlung weltweit. Ganz im Gegensatz zu ihrem ansonsten eher nüchternen Naturell, gaben sich Hamburgs Zuschauer am Kampftag äußerst frenetisch, zuweilen schon zu direkt. Viele Freunde hatte man in der fremden Stadt, weil der Vorname auf der Nummer stand... Durch die Mitwirkung des niederländischen Machers Hermens war die Organisation - wie von Rotterdam und Amsterdam bekannt - aufs Notwendige beschränkt. Außer dem im Starterbeutel liegenden Programmheft war praktisch keine Information auf Papier gedruckt. Auch die Urkunden mußte sich jeder selber aus dem Netz ausdrucken (sofern Computer vorhanden). Die Strecke war schnell, vorzüglich präpariert und versorgt, und sucht in ihrer Führung durch das schöne und oft mondäne Hamburg ihresgleichen. - Für die Materialinteressierten: Peanut trug Asics Gel-3010, Vitus Adidas adiZero Boston. Wirkung: Hammaburg war der Hammer - und im neuen Jahr werde ich dort meine Bestzeit aufstellen! | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Der Kampf in einer BILDERTAFEL... anklicken............ | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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SCHLUSSFEIER & KULTURLEBEN Die offizielle Abschlußsause stieg ganz ungezwungen zwischen einigen vom Volksfest »Frühlingsdom« übriggebliebenen Spiel- und Gastrobuden auf dem Heiligengeistfeld. Während der Heimatverein Dynamo 400 Kilometer ostwärts in Dresden die Kiez-Kicker von St. Pauli aus allen Relegationsträumen schoß, haben wir uns in einem Zelt Namen und Zeiten in die Medaillen gravieren lassen, unter freiem Himmel mit Bier gefeiert, und die ersten Fischbrötchen vertilgt. Dabei kam es auch zu einem Aufeinandertreffen mit dem in England geborenen Spiridon-Läufer Alan Lee aus Frankfurt. Wir waren alle Sieger! Die Fete fand bei einem Italiener im ruhigen Hohenfelde ihre Fortsetzung. Montag bis Mittwoch, 30. April bis 2. Mai Als Resultat des ungewohnten Ballenlaufs hatte ich eine Einblutung im Schienbein und ein höllisch schmerzendes Sprunggelenk. Vor Schmerzen konnte ich kaum mit rechts auftreten. Trotzdem haben wir folgendes unternommen (sage niemand, wir wären nur zum Saufen nach Hamburg gefahren): 1. Besichtigung des Flakturms IV (jetzt Medienbunker) in St. Pauli. Neben der Erfahrung des Bunkerrauschens durften wir dabei illegalerweise vom 5. Stock auf das Dach des Bunkers steigen. Von dort oben hatte man einen tollen Rundblick über die Stadt. 2. Besuch der St.-Pauli-Landungsbrücken mit anschließender großer Hafenrundfahrt auf der MS »Hanseatic« durch das verwirrende Netz des Hafengeländes mit seinen dicken Pötten und der Werft Blohm & Voss. 3. Original Hamburger Labskaus-Mahl (mit Urkunde) gegenüber vom Michel-Turm. 4. Einen Trab über die von Läufern, Joggern und Prominenten heillos überfüllte 7,4-Kilometer-Runde der »Alster-Laufstrecke« (auch Kah lief uns entgegen). 5. Einkehr in einer der gemütlichen Sommerterrassen an der Alster mit Blick übers segelbootbespickte Wasser. 6. Bummel über die Flaniermeile Jungfernstieg mit dem Hotel »Vier Jahreszeiten« und vorbei am stattlichen Rathaus. 7. Kiezbesuch mit Konzert im »Molotow« nah der Davidwache auf der Reeperbahn. Der Bericht dazu findet sich hier: ...... Chelsea Wolfe Am siebenten Tag mußten wir uns nach einem ausgiebigen Frühstück im »Alster-Café« von Hamburg verabschieden. Was am Ende zählt: Wir haben Hamburg in F r i e d e n verlassen! Dank und Gruß an: Marathona Peanut (für alles), Haimanot und Uli von Spiridon, an Kah (für die morgendlichen Eingebungen an Main und Nidda), unsere unbekannte Gastgeberin in Hamburg-Hohenfelde, die interessierte Frau vom »Tea Embassy« sowie die phantastischen 700 000 an der Laufstrecke (wir kommen 2013 wieder!). Kampfläufer Vitus, 11. Mai 2012 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| .:: ZAHLEN UND ZEITEN ::. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Wetter: sonnig, Temperaturen zwischen 12ºC und 16ºC, und ein frischer, teils kräftiger Ostwind Zuschauer: ca. 700 000 Gesamtteilnehmer Starter: 15 063 (Marathon: 10 724, Staffeln: 4292, Rest: Handradfahrer, Rollstuhlfahrer) Im Ziel: 14 626 Marathonläufer Meldungen: 12 564 (Nationen: 48) Starter: 10 724 Im Ziel: 10 319 (M: 8269 / W: 2050) Männer: 1. Shami Dawit (Äthiopien) 2:05:58 (SR) 2. Dadi Yami (Äthiopien) 2:07:01 3. Augustine Ronoh (Kenia) 2:07:23 4. Shumi Dechasa (Äthiopien) 2:07:56 5. Ahmad Abdullah (Katar) 2:08:36 6. Fikadu Lemma (Äthiopien) 2:09:50 Frauen: 1. Rael Kiyara (Kenia) 2:23:47 (SR) 2. Netsanet Abeyo (Äthiopien) 2:24:12 3. Etalemahu Kidane (Äthiopien) 2:25:49 4. Beatrice Toroitich (Kenia) 2:27:41 5. Valentine Kipketer (Kenia) 2:28:02 6. Robe Guta (Äthiopien) 2:29:22 Kampfläufer Vitus & Peanut (Deutschland) Startnummer: 1207 / F1829 Nation: GER Zeit: 4:13:44 Platz: 5761 bei den Männern / 921. bei den Frauen Platz: 761 in Klasse M50 / 117 in Klasse W50 Platz: 6681 Gesamt / 6682 Gesamt Zwischenzeiten: 10 km: 0:54:20 (54:20) 20 km: 1:50:23 (56:03) 21,1 km: 1:56:21 30 km: 2:50:44 (54:03) 40 km: 3:57:28 (1:06:44) Zeit pro km: 6:00 Geschwindigkeit: 9,98 km/h Schummler: Nicht alle Teilnehmer können eine vollständig registrierte Zeitmeßung nachweisen. Durch Zufall bin ich auf den Betrug der Startnummern F8 und 74 (zwei aus Portugal) gestoßen, denen die Splits am Kilometer 30 und 40 fehlen, die aber mit Platz und Zielzeit erscheinen. Ergebnisse: >> Championchip | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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