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8. OBERELBE-MARATHON, 8. Mai 2005 ¤ AUFBAUKÄMPFE Frankfurter City-Halbmarathon, 6.3.05 Bonn-Marathon, 10.4.05 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| STRECKE ¤ VORBEREITUNG ¤ MARATHON ¤ STATISTIK ¤ BILDER | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Seelenheil am Heimatfluß (2) - Vom Mordor an der Elbe Mein erster Marathon nach genauen Weisungen endete als Reinfall, mit großer Verunsicherung und einer Verletzung. Doch ich dachte schon bald weiter. Der Fall »BONN 05« erforderte die Ausmerzung dieser ungeheuren Schmach, die mir dort widerfuhr. Und das möglichst rasch. Einen zweiten Marathon kriegt man nicht geschenkt! Für Bonn hatte ich mich ein Vierteljahr lang vorbereitet. Die Grundlage war also gut. Der Marathon am Rhein, darauf eine Woche Wiederherstellung und ein verkürzter Neuaufbau: Das sollte das Rüstzeug zur Wiedergutmachung sein! Leider konnte der Kampf nicht noch mal im Westen steigen: Die Frühjahrsmarathons waren heillos ausgebucht. Doch im Osten stehen einem die Türen immer offen: Ein Anruf im Dresdner Marathonbüro, einer im bewährten Marathonquartier, eine geänderte Jahresplanung, und an Tag vier nach dem Desaster vom Rhein war der Start an der Oberelbe geritzt. Der drittgrößte Marathon Sachsens ist seit seiner Premiere 1998 eine Erfolgsgeschichte. Nach 123 Teilnehmern bei der Erstauflage sollten diesmal 3278 Läufer den Lauf von der Sächsischen Schweiz nach Dresden in Angriff nehmen, davon 1005 die Marathondistanz. Sie kamen aus Deutschland, Großbritannien, Österreich, Polen, Schweden, Dänemark, der Schweiz, Tschechoslowakei, Belgien, Frankreich, der Niederlande, Griechenland, der Ukraine, Weißrußland, Rußland, China, Neuseeland und Amerika. Dazu pumpt - nach vorübergehendem Rückzug - der Verkehrsverbund an der Oberelbe wieder Geld in den Marathon. 2005 sollte auch ein sehr stürmisches Ereignis werden! | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| .:: DIE STRECKE ::. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Der Marathon von Königstein nach Dresden führt komplett über Deutschlands beliebtesten Fernradweg - den Elberadweg - durch die verschiedenen Landschaften, die den Verlauf der Elbe kennzeichnen. Er beginnt im engen Tal der Oberelbe, in dem das Städtchen Königstein liegt, und führt flußabwärts durch die tiefen schluchtartigen Täler ( »Gründe« und »Klammen« ), die Hochflächen ( »Ebenheiten« ) und die einzigartigen, steil aufgetürmten Tafelberge ( »Steine« ) der Sächsischen Schweiz mit ihren Wäldern. Nach einer Runde durch das alte Pirna geht es zurück auf den Radweg. Durch die Elbauen um Heidenau und vorbei an lieblichen Weinbergen wird die Landeshauptstadt erreicht. Über Dresdens Elbwiesen gelangen die Läufer in den Kessel von »Elbflorenz« und zur Zielankunft auf der Kampfbahn des Stadions im Ostragehege. Nachdem es im ersten Drittel einige Kuppen und Mulden zu vermelden gibt, ist das Gelände im weiteren Verlauf überwiegend flach. Der Marathon an der Oberelbe ist keiner der allerschnellsten, aber einer der herrlichsten von Deutschland. Den Streckenrekord hält seit 2001 Stanislaw Cembrzynski mit 2:28:20 Stunden. GPS-Strecke >> GPSies | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| .:: DIE VORBEREITUNG ::. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Für BONN bin ich mit dem DLV-Übungsleiter Peter Greif neue Wege gegangen. Bei Greif ist alles etwas anders als im »Mainstream«. PG läßt nicht stur Kilometer kloppen. Nein, der Sportler kriegt auch Ratschläge zur Nahrungsergänzung. Die - Obacht! - nicht für jedermann geeignet sind (böse Zungen warnen auch vor »Internet-Apotheken«)! Erstmals habe ich Mittelchen wie L-Carnitin, Spirulina, Guarana, Proteinkonzentrat, Apfelessig-Konzentrat und komplexes Vitamin-B genommen. In Kombination mit dem erprobten Magnesium- und Mineralstoffkomplex war dies zuviel und die Biochemie komplett hinüber. Ich habe mich in Bonn wie auf Opium bewegt. - Auf Bonn folgten eine Woche Wiederherstellung, eine Woche Neuaufbau und zwei Wochen aktive Erholung. Die Chronik vom 14. Februar bis 8. Mai: 1. Wo. (112 km): Mit dem Greif-Marathon-Joker-Plan begann die Vorbereitungsperiode II, die direkte Wettkampfvorbereitung und zugleich die Zeit des umfangreichsten und härtesten Trainings (der »Joker« war auf Bonn gesetzt). Mit einem 15-Kilometer-Tempodauerlauf ging es gleich richtig ab. Greif räumte ein, es sei »schlimmer als in der Fremdenlegion«. Wie wahr, wie wahr... 93-106 Kilometer waren angewiesen - ich machte 112. Und noch etwas: Bei Greif schnappt man nicht einfach so reflektorisch nach Luft. Nein, man rennt mit der Neuen Atemtechnik (NAT). Vom Pneumothoraxinvaliden 2001 - die Kurpfuscher in Weiss hatten mich schon abgeschrieben - zum Powerbreather 2005! 2. Wo. (118 km): Schnee, Stürme, Eisplatten und ein schmerzender Meniskus. Nach der Nettigkeit von 3 x 4000 Meter-Wiederholungsläufen in der Vorwoche liebkoste mich der Übungsleiter nun mit 4 x 2500 Meter. Ich hatte das Gefühl, er will einen Bahnläufer aus mir formen... Mit moralischer Unterstützung meines Laufkameraden Jockel steigerte ich die Kerneinheit von 35 auf 40 Kilometer. Und - um Himmelswillen - auch die Geheimwaffe Endbeschleunigung auf den letzten drei ließ ich nicht weg! Greif wollte 93-106 Kilometer, ich rannte 118. 3. Wo. (103 km): Einem Verwöhnprogramm für die ganz Harten (3 x 3000 Meter in 12:21 Min.) und 17 x 400 Meter am Stück, folgte der erste Formbringer (Klick auf das Veranstaltungssymbol öffnet den Laufbericht): | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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.:: DER 1. AUFBAUKAMPF ::. 3. FRANKFURTER CITY-HALBMARATHON, 6.3.05 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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4. Wo. (120 km): Seelenkranke Möchtegernführer und irdische Vor-Gesetzte wollen einem das Leben vermiesen. Es gibt soviel Wahnsinn auf der Welt, soviel unnütz verschwendete Zeit, Kraft und Gesundheit! Wenigstens Väterchen Frost half mir durch weiterhin feines Spätwinterwetter. Und Peter Greif tröstete mit einem Lächeln und schnellen 6 x 1000 Meter in 3:51 Min. pro Kilometer (Ich mußte in Form kommen!). Sonnabend dankte ich mit 37 Solokilometern, wovon die letzten neun mit Endbeschleunigung waren. Damit war das Wochenprogramm um 23 Kilometer übererfüllt. 5. Wo. (120 km): Mit Vorbereitungsperiode III begann die Endphase der Vorbereitung. Fortan wurde Gewicht gemacht. Nachdem geistige Getränke schon länger tabu waren, herrschte nun vier Wochen die totale Abstinenz! Neben den obligaten Kohlenhydraten und Proteinen wurde die Energie aus Sellerie, Kohlrabi, Möhren, Salat und anderem Grünzeug bezogen. Aus Viehfutter sozusagen. Neben dem Oral-Turinabol des Volksläufers Frubiase, warf ich als Nahrungsergänzung die Wunderalge Spirulina und den Fettkitzler L-Carnitin ein. Am Wochenbeginn standen die 17 verhaßten Tempoläufe über 400 Meter an. Doch in der Wochenmitte kam der für März vorausgesagte Formdurchbruch! Die Vorgabe von 4 x 2500 Meter in 10:08 Min. war ebenso machbar, wie der extensive 35-Kilometer-Dauerlauf mit 12 Kilometer geistesstärkender Endbeschleunigung bis unter 4:42 Min./Kilometer. Motiviert durch meine radelnde Freundin hängte ich ein Kilometerchen dran. Laufzeit für 36 Kilometer: 2:48 Stunden! 6. Wo. (130 km): Gipfelwoche und Formkrise! Beim montäglichen Holger/Olga-Meier-Zerbrösel-Lauf (Maximaltest über 10 Kilometer) streikte die Stoppuhr, und auf der großen Runde gab es Differenzen mit Peanuts Fahrradtachometer. Somit waren zwei wichtige Einheiten ins Blaue gelaufen und ein leichter Schaden für die Psyche entstanden. Mit dem einsetzenden Frühling wurden die Laufstreckem nun auch wieder von bellenden Vierbeinern, Horden fetter Nilpferde und Blindgängern auf Drahteseln blockiert. Hier gilt: Wer zuerst haut, siegt! Ferner winselte der ganze Knochenapparat um Gnade. Einmal hingelegt oder hingesetzt kam ich vor Nacken-, Kreuz-, Hüft-, Knie- und Zehenschmerzen kaum noch hoch. 7. Wo. (115 km): Die Phase der Konsolidierung. Nach zweiwöchigem Herumexperimentierens mit Mineralstoffen und Magnesium, mit der Alge Spirulina, mit L-Carnitin und dem Vitamin B, war ich zu einem wandelnden Dopinglabor mutiert. Doch keine Spur von Fortschritt. Ganz im Gegenteil: Ich war platt wie eine Flunder. Nachdem sich im Fußgewölbe auch noch ein befremdliches Kribbeln einstellte, setzte ich sämtliche Substanzen ab. Der marathonendzeitweisende 15-km-Supertest war die letzte geknallte Einheit, und der letzte 35-Kilometerlauf stand ganz im Zeichen von Erhalten und Erholen. 8. Wo. (88 km): Ein Schreckensmoment, als ich einem Rudel Radfahrer ausweichen mußte und mit vollem Karacho in eine Kuhle trat. Es folgte eine Nacht mit starken Schienbeinschmerzen und quälender Ungewissheit. Doch der Schmerz verschwand wie er kam - - bis zum Marathon von Bonn (Klick auf das Veranstaltungssymbol öffnet den Laufbericht) ...... | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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.:: DER 2. AUFBAUKAMPF ::. 5. RHEIN-ENERGIE-MARATHON BONN, 10.4.05 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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9. Wo. (61 km): Dem vernichtenden Ausgang von Bonn durch muskuläre Probleme folgten zwei Tage Kölsch-Koma und das A u f s t e h e n! Wundenlecken, Körper und Sinne sortieren, und Melden für einen neuen Angriff. Der OBERELBE-MARATHON sollte den Schandfleck vom Rhein löschen. - Greif verordnete für die erste Woche nach Bonn vier ruhige Dauerläufe, den längsten mit 15 Kilometer. Ich absolvierte sie im Rahmen des Doom-Metal-Festivals »Doom Shall Rise« im schwäbischen Hügelland. Training in aller Herrgottsfrühe, nur vier Liter Bier in vier Tagen, dazu eine selbstbezahlte Massage bei Reha-Med Göppingen: Diese Einstellung sollte alles zum Motiv sagen! 10. Wo. (114 km): Nachdem sich der als Muskelverhärtung abgetane Schmerz im Oberschenkel nicht »weglief« (bei einer Geschwindigkeit unter 5:30 Min. pro Kilometer machte der Muskel dicht), war ich auf Rat von Oben angewiesen. Einer 20minütigen Unterredung mit Greif folgte der Besuch eines Frankfurter Sportarztes. Dessen Diagnose lautete: »Muskelspannungsstörung durch Muskeldysbalancen«. Die Konsequenzen: 1. Startverbot für den Oberelbe-Marathon; 2. zwei Monate kein intensives Training; 3. Termine in der Physiotherapie, und 4. Medikation mit dem Schmerzkiller Diclofenac Am Freitagvormittag (16 Tage vorm Marathon) erfolgte die erste Muskelheilungsaktion, Freitagabend ein neuerlicher Wiederherstellungslauf mit ganz sachter Steigerung, und - - nach zehn Kilometern öffnete sich der Muskel. Einen Spalt nur, aber immerhin. Ich war nah am Flennen! Am Sonnabend begann mit Geleitschutz meiner Frau der alte Rhythmus: 35 Kilometer extensiv. Sogar mit vorsichtiger Endbeschleunigung. 11. Wo. (101 km): Mit dem Entzug von Diclofenac kam die Ernüchterung. Trotz zweitäglicher Massagen, trotz Elektrotherapie, Ultraschall und Rotlicht (allesamt von niemand anders als Ex-Eintracht-Frankfurt-Doc Bär vorgenommen): spätestens nach zwei Kilometern im Marathontempo verkrampfte der Oberschenkel. Das Ziel der letzten Härteprüfung (15 Kilometer in 1:03 Std.) verfehlte ich um sechs Minuten! Nach Rücksprache mit dem Übungsleiter bestritt ich die Schlußwochen »selbstgesteuert« mit ruhigen Dauerläufen. 12. Wo. (36 km): An die planmäßigen Tempogefühlsläufe im Marathon-Renntempo war überhaupt nicht zu denken. Stattdessen nur noch aktive Erholung, um den Kreislauf in Gang zu halten und nicht noch zuzunehmen. Um wenigstens frisches Glykogen in die Muskeln zu kriegen, habe ich die dreitägige Waldemar-Diät durchgezogen. - Ein Hohn der neue Trainingsrekord von 1262 Kilometern in den letzten zwölf Wochen, darunter der Frankfurt-Halbmarathon und der Bonn-Marathon. War das alles für die Katz? | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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.:: DER MARATHON ::. 8. OBERELBE-MARATHON, 8. Mai 2005 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Freitag, den 6. Mai ... hatte ich mich von Hessen auf Achse in Richtung Osten gemacht. Allein, denn Peanut mußte Dienst schieben und würde erst am Montag nach dem Marathon dazustoßen. Nach fünf Stunden hatte ich mich zum »Vater« des Marathons in der bewährten Pension im Dresdner Lockwitzgrund durchgeschlagen und war fortan unter Meinesgleichen, unter Sachsen und sonst nichts! Die Einquartierung war am frühen Abend abgeschlossen, alles Notwendige beschafft. Ich war zu den Wurzeln zurückgekehrt. Keine Experimente mehr mit Spirulina, Guarana, L-Carnitin, Vitamin-B und Proteinkonzentrat. Nein. Auf der Speisekarte standen nach altem Rezept gebackenes Malfa-Kraftma-Brot und Gartenbauerzeugnisse aus aus dem Spreewald: Kartoffeln und Leinöl, Senfgurken und Sauerkraut. Dynamo ließ mich mit einem Sieg über Aue und dem Verbleib im Unterhaus glücklich in die Federn fallen. Sonnabend, 7. Mai Um fünf war ich wach. Ich wollte früh in die Innenstadt, um auf der Marathonmesse die Startunterlagen abzuholen. Nach einem Handschlag mit den Strippenziehern, der Entrichtung von 34 Euro Startbeitrag, und ein wenig Andenkenkonsums, war das World Trade Center schnell erledigt. Nichts wie zurück ... ins Quartier im Dresdner Süden, zum Ausspannen und Energieauftanken. Volle Nudelkraft voraus mit Pasta aus dem sächsischen Riesa, Tomaten und Paprika aus Mecklenburg-Vorpommern, Ketchup aus Bautzen, und Pilzen, Sauerkraut und Leinöl aus dem Brandenburger Land. Zu Trinken gab es Meißner Orangensaft, Apfelsaft aus dem Lockwitzgrund und Wasser aus dem Müglitztal, und als Nachspeise die Autobiographie von Gina Wild. Halb elf kam der Sandmann. Sonntag, 8. Mai Besiegt - befreit - besetzt! 60 Jahre nach Kriegsende erhob sich ein neuer Morgen - mit der achten Austragung des MARATHON an der Oberelbe. Punkt 4 Uhr 44 rasselte der Wecker. Außer dem Murmeln des Lockwitzbachs war totale Stille. Die gewöhnlich laut trällernden Vögel schwiegen. Ein Blick aus dem Fenster verriet den Grund: Finsternis, Nebel, Regen, sich im Wind biegende Bäume, und dies bei Werten um Null. »Radio PSR« vermeldete für die Kammlagen des Osterzgebirges sogar Schnee. Die Eisheiligen hatten sich im Datum geirrt und »Erichs Rache« um eine Woche vorverlegt. Winterweißes Sachsen im Mai! - Zum Frühstück aß ich eine der leckeren Großen Semmeln, die noch immer so schmecken wie zu sozialistischen Zeiten. Dazu Honig aus Meißen und Thüringer Kamillentee. Um sieben in der Früh fuhr mich Werner im behaglichen Volkswagen nach Pirna. Dort stieg ich in den Wander-Express Bohemica um, und um acht war die unter dunklem Gewölk und mystisch wallenden Nebeln liegende Sächsische Schweiz erreicht. Viel zu früh! Noch immer regnete es, es war lausig kalt, und auf dem Startgelände existierte nichts außer ein kleiner offener Unterstand! Und noch anderthalb Stunden bis zum Kampf! So was wie Warten auf Mordor! Werner hatte mir zum Abschied den Gottesdienst in der Königsteiner Kirche empfohlen. Eine Art spirituelle Aufwärmung sozusagen. Die ich aber verwarf - um hinter der Startwiese einen sehr weltlichen Schutz zu finden: das Sanitärgebäude der Kreissportanlage. Weitere dreißig Läufer machten die selbe Entdeckung und erwärmten sich mit mir im Waschraum des Klosetts. Wie bei der Verpflegung, setzte ich auch bei der Wäsche auf Wertarbeit aus deutschen Landen: Heute schützten jüngst über Nürnberg angelieferte Anziehsachen aus Österreich meinen Körper! Die Zeit verstrich, und um 9.20 Uhr begab ich mich ins Freie, um mein Bündel am LKW abzugeben. Gleich darauf prasselte ein Platzregen über das Feld herein, eine »Floge«, wie die Sachsen sagen. Zitternd vor Nässe und Kälte bezog ich einen Platz im ersten Sturm. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Bilderstreifen © Vitus | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Punkt 9.35 Uhr Sächsischer Ortszeit fiel der Schuß. START! In Schlamm, mit Wind von vorn und Blick auf die vernebelte Festung Königstein - auch »Stein« genannt - trappelte das Feld davon. Eine Rennstrategie hatte ich nicht. Ich stand verletzt am Start, hatte etwas Geld eingesteckt, und hätte mich bei auftretenden Schmerzen sofort in eine der Schänke an der Elbe verkrümelt. Drei Dutzend waren auch gleich davongestürmt. Doch keine Zeit zum Überlegen. Noch auf dem ersten Kilometer erblickte ich den entscheidenden Mann. Schwarzes Trikot, weisse Weste und rote Runen auf dem Rücken, die das Ziel anzeigten: 3:00 - Zugläufer Dander von den Dresdner Trollen. Da gehörte ich hin, Danders Tempo mußte ich mitgehen soweit die Knochen hielten! Und es ging klasse. Auch die Begleitung war dies. Lief doch keine Geringere als die zweimalige Oberelbesiegerin Semjonowa an meiner Seite. Und noch größer war die Verblüffung, als die Ukrainerin nach der Steigung im Kaff Strand reißen ließ. Eine zwanzigköpfige Gruppe formierte sich, darunter die spätere Zweitplatzierte Marx, die schon 2002 lange mit mir zusammengerannt war. Den 5. Kilometer erreichten wir nach 21 Minuten: genau im Plan! Eigentlich hätte spätestens hier der kaputte Muskel verkrampfen müssen. Die Wochen zuvor war es stets so gewesen. Doch nichts geschah! Ich war derart voll Adrenalin, daß ich wohl nicht mal die Zähne eines Pitbulls gespürt hätte. Rechts blieben schroffe Felsen und tiefe Klamme und Gründe mit mystischen Namen wie »Einsiedler«, »Kohlengraben«, »Leopoldsnase«, »Mägdegrund«, »Backofen« und »Folgen« zurück. Mit raserischer Geschwindigkeit und dem Blick auf die himmelhohe »Bastei« ging es nach Rathen hinein. Vor »Ettrich´s Hotel« wartete die erste Wasserstelle, der Bahnübergang wurde ein zweitesmal genommen und es galt einen kleinen Tourmalet von 200 Metern Länge zu meistern. In Oberrathen angelangt, folgte das längs zum Gesteinsmassiv »Weiße Brüche« verlaufende Wellental aus Kuppen und Senken. Ein viermaliges Auf und Ab von je 300 Metern wurde unter dem Schutz hoher Baumkronen genommen, und nach einem letzten kräftigen Buckel eingangs der »Perle der Sächsischen Schweiz«, der Stadt Wehlen, waren die Berge bezwungen. Den in der Ebenheit liegenden zehnten Kilometer passierte die Seilschaft »Sub 3:00« nach 41 Minuten. »Exakt wie ein Schweizer Uhrwerk«, so Dander. Dies konnte ich nicht bestätigen, da mein Chronograph durch einen fremden Ellenbogen gestoppt wurde. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Nach Obervogelgesang blies einem der Wind schon stärker ins Gesicht. Rechts tuteten Schiffssirenen: Der Raddampfer »Wehlen« mit den Angehörigen und Gönnern an Bord spendete unserer Gruppe etwas Unterstützung. Und allmählich meldeten sich auch die Oberschenkel. Obendrein rieb ich mir eine Blase am großen Zeh. Mit Kilometer 17 war Pirna erreicht. Die Strecke bog nach links weg und führte unter dem Bahndamm hindurch über eine knackige Rampe nach oben, um gleich darauf noch mal scharf nach links wegzuknicken. In dieser Passage stauchte es mich derart zusammen, daß mir kurz schwarz vor Augen wurde. Ich verlor einige Meter, konnte die Lücke aber durch Wildern über die Bordsteine noch mal schließen. Die Strecke führte nun in einer anderthalb Kilometer langen, omegaförmigen Schleife über Kopfsteinpflaster der krudesten Art durch Pirna. Jubelmädel, Fanfaren, Trommelschläge und ein Sprecher hallten über den alten Marktplatz. Ein Heidenrabatz - und gleich darauf wieder Einsamkeit durch die frühe Stunde und das unwirtliche Wetter. Der Weg führte zurück ans Wasser, und ich mußte nun schon gehörig knietschen, um den Troll zu halten. Denn eins war klar: ein verlorener Halt hat fatale Folgen! Und dann war es soweit: Bei der Wasseraufnahme am Bootshaus Pirna verlor ich den Rhythmus - und unmittelbar darauf den Anschluß zum Zugläufer. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Mit einem Halbmarathon von 1:29 Stunde war ich zwar noch im Bereich der 2:59 - aber zugleich auch mit dem Latein am Ende. Zudem braute sich nun etwas zusammen...... Ausgekühlt in verderblichem Westwind lief ich ab Heidenau allein weiter. Linderung brachte für kurze Zeit der Zusammenschluß mit einem Leidensgenossen. Zwei Mädel munterten etwas auf: »Loof eenfach dein Schdiefl rundorr« (Lauf einfach dein Tempo weiter). Sonst war da keine Erbauung weit und breit bei diesem scheußlichen Wetter. Auf dem Folgekilometer verlief die Strecke auf einem nach dem Hochwasser 2002 runderneuerten Abschnitt. An der Landungsstelle Heidenau brach mein Begleiter ein, ich zog allein weiter, und bekam selbst von zwei schwarzgedressten »Blackwater Valley Runners« aus England und einem schlacksigen Triathleten aus Dresden die Hacken gezeigt. Nach Querung der ebenfalls neu erbauten Radbrücke über die Müglitz, wartete ein offener Feldrain mit dem Ortsschild Dresden. Zschieren war erreicht, und nunmehr peitschte der Wind völlig entfesselt frontal von vorn. Mit Mühe rettete ich mich zum 25. Kilometer (Gasthof Zschieren), hinter dem schützende Zäune, schneller Asphalt und die herzlichen Anfeuerungen aus dem Biergarten »Zur Elbinsel« warteten. An der Pillnitzer Fähre holte mich ein weiterer Läufer ein. Dies war Kilometer 30. Zeiten interessierten mich schon lange nicht mehr, einzig etwas Windschatten. Also ran an den Mann. Als Tandem stolperten wir durch zwei geschotterte Baustellen von je 300 Metern Länge: auch dies Andenken an die Verwüstung vor zwei Jahren auf dem Kleinzschachwitzer Ufer und der Österreicher Straße. Bis zum Laubegaster Ufer schleppte mich der Kamerad vom SV Mihla mit durch. Und dann war ich wieder allein... | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Am Büfett vom Volkshaus Laubegast knieten links und rechts Jubelmädel von Dynamo danieder. Welch ein Gefühl! Und prompt die Strafe durch die weite Elbaue vor Tolkewitz. Vom Sturm durchgedrückte Flatterbänder versperrten den Weg. Übers Raff ausweichend schleppte ich mich zum nächsten Windfang, dem Biergarten »Trollgarten«. Indes alles noch schlimmer kommen sollte... Vorbei an der Rudererhochburg vom SC Einheit war bei Kilometer 35 der »Schillergarten« erreicht. Es ging durch eine Senke mit tiefem Sand und aufgerissenen Steinen, und das sagenhafte Blaue Wunder wurde unterquert. »Hinter einem ihrer Pfeiler lauert der Mann mit dem Hammer«, hatte jemand am Start rumgealbert. Mich hatte diese Figur schon lange zuvor zerschmettert. Und hinter der Brücke durfte wirklich jeder sein blaues Wunder erleben: ein meteorologisches Superfegefeuer! Rechts - auf der gewöhnlich ruhig und breit dahinziehenden Elbe - verwehten aufgewühlte Wellenberge in Gischt. Links bog sich das Gras des Elbkessels ins Nichts. Eine weite, offene Ebene, eine Augenweide - und ein Fest für den Wind! Und der blies aus der falschen Richtung! Gegenwind!! Eine Sturmwalze mit Orkanstärke!!! Ein Totschläger mit Urgewalt auf den gebeutelten Körper. Wie lächerlich sind Regen, Graupel und Hagel gegen Wind! Im Kampf gegen die übermächtige Natur schickte ich mit verzweifelt ausgestreckten Armen ein Stoßgebet zum lieben Gott (wurde aber nicht erhört). Nach nicht endenden dreieinhalb Kilometern war am 38. Kilometer der Schutz der Sommerwirtschaft »Fährgarten Johannstadt« erreicht. Mit ihm das Marathonkuriosum: »Zur Mobilisierung der letzten Kräfte« wurde Bier ausgeschenkt. Ich war so leer, daß ich zum Trinken gehen mußte. Voraus am Horizont lag nun die Altstadt. Doch nicht zu früh gefreut. Denn unter der Albert- und Carolabrücke breiteten sich zur Abwechslung einmal mehr aufreibende Pflastersteine aus. Und dann - am 40. Kilometer - ein d e z e n t e r Hinweis der Streckensicherung, leise geraunt nur: »Eine Zahl: 56. Und: Zwei Frauen voraus.« Die totale Entgeisterung: Nur 56 Läufer sollten vor mir liegen! Und der Blick auf die Uhr verriet, daß ich unter 3:20 Std. bleiben sollte... | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Diese Zeichen mobilisierten die letzte Kraft. Die finalen 2415 Meter waren eine Hatz auf Anschlag. Beginnend auf der Uferstraße Terrassenufer. Mit der Mauer der Brühlschen Terrasse links, dem Landungsplatz der Weissen Flotte rechts - und keinem Auge für die Pracht aus Sandstein voraus. Stattdessen volle Kanne über schlichte Gehwegplatten hinauf zur Augustusbrücke... und weiter... vorbei am Italienischen Dörfchen... und der Semperoper. Nun war der lichtmoderne Landtag erreicht. Mit ihm ein neuer Abschnitt. Der Elbweg war neu verlegt und führte auf roter Erde fast bis ins Ziel. Hinterm Kongress-Zentrum konnte ich noch zwei der Schwarzwasserrenner aus England kaltmachen. Gefolgt von einem weiteren Zuruf eines Kampfrichters: »Noch 600 Meter!« Und die können lang sein! Die Marienbrücke wurde unterquert und es öffnete sich das Steyer-Stadion. Hinein - - durchs dicht belagerte Marathontor - - und rauf auf den Tartan. Die finalen 300 Meter waren im ursprünglichsten Sinne Gänsehaut. »Ich will!«: Erst diente heroischer Rammstein-Metal als Einlaufmusik... und dann wartete in der Zielkurve ein unerwarteter Gast. Mein Vater war extra für den in den Westen geflohenen Sohn ins Stadion gekommen. Und dann nur noch der Spurt ins ZIEL. »03:14:03« wies die Leuchttafel am Bogen aus - war aber kurz zuvor stehengeblieben. Die vom Transponder ermittelte Zeit lag bei 3:16:01 Stunden brutto. Damit errang ich den 52. Platz unter 1005 Marathonläufern. Und damit war auch die Schande von Bonn vergessen! Die zweimalige Oberelbe-Siegerin Semjonowa lief fünf Minuten nach mir über den Strich. Und Ultra-Spezialist Kawecki war als Erster mit 2:38 Stunden geschlagene sechs Minuten über dem Streckenrekord geblieben! Im Innenraum dann die Umarmung mit Papa... und ein kleiner Treff mit Dieter Baumann, dem Olympiasieger von 1992, der als Schirmherr für den KKH-Herz-Kreis-Lauf angereist war. Die Polen Kawecki und Sztejter setzten die Tradition der Sieger aus dem Osten fort - und sorgten für einen Skandal, indem sie nicht zur Preisvergabe erschienen. Der Stadionsprecher informierte über die extremen Bedingungen unterwegs. Neben Regen, Graupel und Orkangestürm wurden auf dem Weg nach Dresden auch zwei Windhosen beobachtet. Wie zur Untermalung entlud sich im Ziel ein Hagelsturm, der den maigrünen Rasen unter einem Winterkleid verschwinden ließ. Dresden rieb sich nur noch verwundert die Augen. Wintereinbruch beim Oberelbe-Marathon 2005! Unterkühlt und unter heftig einsetzenden Muskelschmerzen hat mich mein Vater heimgefahren. Im molligen Kraftwagen war die Laube im Lockwitzgrund erreicht, und um drei lag ich in einem Fichtennadelbad aus DDR-Zeiten. Weil die zur Schlußfeier angepeilte Vereinsschänke vom BSV Lockwitzgrund, der »Elfmeter«, wegen Muttertag geschlossen hatte, mußte ich das erste Bier nach vier Monaten allein trinken. Dies geschah in der »Gewürzmühle«. Schwarzbier gab´s. Was sonst?! Hektoliter von Sachsens schwarzer Kunst sollten folgen...... | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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FAZIT Strecke: Das erste Drittel durch Berge, Täler, Wälder, Felsen und Klamme - der Mittelteil durch traumhafte Stille - das Finale entlang der barocken Herrlichkeit von Dresden. Und immer die großen Herzen der Sachsen als Bringer der einzigartigen Ausstrahlung. Doch Obacht, wenn der Wind sich dreht! Dennoch: Der Oberelbe 2005 war für mich der Lauf mit der nachhaltigsten Wirkung und meine bisherige Sternstunde in sechs Jahren Marathonlauf! Für die am Material Interessierten: Ich lief mit dem Schuh Asics Gel DS Racer VI und in Kleidung von Skinfit. Im Nachhinein ...... Die gleichzeitig ausgetragene Zweitligapartie LR Ahlen - Rot-Weiß Oberhausen wurde eine Viertelstunde unterbrochen. Grund: Hagelschauer. ...... Den Wetterprognosen folgend, forderten kritische Stimmen die Zielverlegung nach Königstein. Die Wahrscheinlichkeit, den Wind 42 Kilometer im Rücken zu haben, wäre hoch. Nachteil: Die kleine Elbwiese in der Sächsischen Schweiz wäre als Zielplatz kommerziell nicht brauchbar. Fünf Tage nach dem Marathon bin ich mit meinem Mädel die Strecke noch mal abgeradelt. Wir fanden folgende Veränderungen: ...... Auf dem Anstieg in der Ortslage Strand (km 4) war der Asphalt komplett aufgerissen. ...... Die Schotterpassagen auf dem Kleinzschachwitzer Ufer und der Österreicher Straße (km 30) waren frisch asphaltiert. ...... An Stelle von Regen und Graupel strahlte die Sonne, und... ...... Statt heftigem Wind von vorne wehte - Schiebewind! Widmung Den Oberelbe-Marathon 2005 schenke ich meinem »Papa«. Kampfläufer Vitus, 29. Mai 2005 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Der Kampf in einer BILDERTAFEL... anklicken............ | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| .:: ZAHLEN UND ZEITEN ::. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Wetter: stark bewölkt mit Regen, Graupel und Hagel, Höchstwerte um 4ºC, dazu frischer Gegenwind aus West mit starken bis stürmischen Böen Teilnehmer am Start: 3278 (Marathon, Halbmarathon, 1/4 Marathon, 3,8 km, Sportgehen) Teilnehmer im Ziel: 2753 (M: 1918 / W: 835) Marathonläufer am Start: 1005 (M: 848 / W: 157) Marathonläufer im Ziel: 874 (M: 732 / W: 142) Männer: 1. Artur Kawecki (Polen) 2:38:08 2. Slawomir Sztejter (Polen) 2:38:10 3. Andrej Dutow (Rußland) 2:38:21 4. Matthias Weis (Deutschland) 2:49:06 5. Gerald Just (Deutschland) 2:49:06 6. Wladimir Bukalo (Ukraine) 2:50:22 Frauen: 1. Ewa Fliegert (Polen) 3:01:12 2. Christin Marx (Deutschland) 3:07:11 3. Tanja Semjonowa (Ukraine) 3:20:52 4. Heike Hänsel (Deutschland) 3:24:12 5. Annett Völlmar (Deutschland) 3:26:22 6. Andrea Goth (Deutschland) 3:28:43 Kampfläufer Vitus (Deutschland) Startnummer: 4643 Nation: GER Zeit: 3:16:01 Platz: 54 von 874 Gesamt Platz: 52 von 732 bei den Männern Platz: 14 in Klasse M40 Ergebnisse: >> Baer-Service | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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